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Altenburger Bauernhöfe

Altenburger Land - Architektur - Landwirtschaft - Obstbau

Das Altenburger Land, gelegen im Herzen Mitteldeutschlands südlich von Leipzig, ist der östlichste Landkreis im Freistaat Thüringen. Der Landkreis repräsentiert heute das zweitgrößte Verbreitungsgebiet von Umgebindehäusern im deutschsprachigen Raum nach der Oberlausitz. 

Die Altenburger Bauern mit ihrer über 1.000 Jahre alten Geschichte prägten hier eine eigen-ständige Kulturregion sowohl in der Architektur ihrer Höfe, als auch in ihren Bräuchen, den 

Trachten und in ihrer Mundart.

Die reizvolle Hügellandschaft gelegen im Dreiländereck von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt wird geprägt durch beschauliche Vierseithöfe, ausgedehnte Wälder und wunderschön gelegene Badeseen. Über 600 Kilometer Rad- und Wanderwege bieten vielfältige Möglichkeiten für Erholung und Sport. Besonders erlebenswert ist die historische Residenzstadt Altenburg mit ihren zahlreichen kulturellen Einrichtungen, zu denen unter anderen das renommierte Lindenau-Museum, das Theater und das Naturkundliche Museum Mauritianum gehören. Traditionelle Feste wie das Bauernreiten, das Musikfestival, die Bauernhofkonzerte oder der Altenburger Bauernmarkt locken jedes Jahr tausende Besucher ins Altenburger Land.

Quellenangabe: "Unterwegs in Thüringen" vom 7. September 2013 - Eine Sendereihe des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR)

Die Identität des Altenburger Landes wird geprägt durch viele kleine Bauerndörfer mit zahlreichen kleineren und größeren Gütern. Die historischen Bauernhöfe repräsentieren nach der Oberlausitz das zweitgrößte Verbreitungsgebiet von Umgebindehäusern in Deutschland. Stattliche Vierseithöfe sind Zeugnis der Blütezeit der Bauernhofentwicklung in den südlichen Ausläufern der Leipziger Tieflandsbucht. Der Wohlstand der Altenburger Bauern begründet sich vor allem auf den fruchtbaren Böden der Region, einer sorgfältigen Bewirtschaftung und dem Gesetz der Unteilbarkeit der Höfe. Ein über jahrhunderte existierenes Anerbenrecht sicherte dem jüngsten Sohn eine ungeteilte Erbfloge in den Hof zu.

 

Neben der Landwirtschaft gehört der Obstbau zur Geschichte der Altenburger Bauern. Sie forschten und gründeten 1803 die Pomologische Gesellschaft zu Altenburg, nach Hildesheim (Gründung 1794) die zweite pomologische Gesellschaft in Deutschland überhaupt. Die Entwicklung der Altenburger Bauernhöfe und die Pomologische Ära verliefen im 18. und 19. Jh. parallel. 

Brauchtümer

Tracht - Mundart - Folklore

Die Altenburger Bauerntracht - Tracht des Jahres 2011

 

Marche und Malcher sind die

Namen der Bäuerinnen und

Bauern. Die Anfänge der Tracht liegen im wendischen, sie blieb bis ins 17. Jahrhundert nahezu unverändert. Ihre Urform entstammt der spanischen Hofmode.

Die Altenburger Mundart

 

 

Sie entwickelte sich über mehrere Jahrhunderte mit dem Altenburger Bauerntum und wird heute nur noch von wenigen Personen

gesprochen.

Die Altenburger Folklore

 

 

​Die Anfänge des Ensembles reichen zurück bis ins Jahr 1980. Heute stellt das Altenburger Folklore-ensemble in seinem Bühnen-programm die Sitten und Bräuche der Altenburger Bauern dar, gepaart mit dem typischen Humor.